Das Bürgerforum
	
         
         
         
         
         
         
         
         
         
	
         
         

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Die Inhalte des Leitbilds Pitten 2001:
Grundlage für ein neues Leitbild 2010?

Im Mai/Juni 2010 wird im Rahmen der Dorferneuerung in sogenannten "Dorfgesprächen" von den Bürgern ein neues Leitbild für Pitten erstellt. Ein Dorferneuerungs-Leitbild ist ein sehr guter Ansatz zu einem Gesamtkonzept für Pitten, auch wenn darin noch wesentliche Elemente eines solchen Konzeptes fehlen.

Ein von Bürgern erstelltes Leitbild für Pitten existiert bereits aus dem Jahr 2001. Vieles der Entwicklung der letzten 9 Jahre ist darin natürlich noch unberücksichtigt, dennoch enthält es sehr viele wertvolle Ideen. Es bildet eine wunderbare Basis für die anstehende Aktualisierung. Das alte Leitbild sollte daher den Bürgern, die sich an den Dorfgesprächen beteiligen wollen rechtzeitig vorher bekannt sein!

Folgende Leitziele wurden 2001 erarbeitet und vom Gemeinderat beschlossen:

    Sicherung der Infrastruktur durch unterstützende / flankierende Maßnahmen
    Verbesserung der Koordination und Kooperation der örtlichen Vereine und Initiativen, Stärkung der Ortsgemeinschaft
    Stärkere Einbindung der Jugend ins Ortsgeschehen und Motivation zu Eigeninitiative und Eigenverantwortung, mehr Angebote für Kinder und Jugendliche
    Einbindung der Bevölkerung bei der Planung entwicklungsrelevanter Vorhaben und Projekte
    Revitalisierung / Nutzung des Wüster- Geländes durch Schaffung eines Gewerbeparks
    Kulturmanagement zur Koordination der Aktivitäten in Pitten, Förderung kultureller Aktivitäten und Angebote, Einbindung des Pfarrhofes und des Schlosses
    Ansprechende, fußgänger- und radfahrerfreundliche Gestaltung des Ortes, Verkehrsberuhigung in und durch Pitten
Pitten sieht seine Zukunft einerseits als ansprechender Wohnort mit guter Lebensqualität, aktiver Ortsgemeinschaft und vielfältigem Kulturangebot, andererseits als Wirtschaftsstandort der Region.

Die Gemeindeführung ist offenbar nicht sehr stolz auf Bürgerbeteiligung und die daraus entstehenden Arbeitsergebnisse: Auf der Webpage der Gemeinde sucht man das Leitbild Pittens vergeblich! Wiederholte Ersuchen an die Gemeindeführung, das Leitbild auf der Pitten-Webseite zu veröffentlichen oder wenigstens eine Veröffentlichung durch das Bürgerforum zu ermöglichen, wurden leider negativ bis ausweichend beantwortet.

Bürger selbst (ca. 45) haben damals ihre Zeit zur Verfügung gestellt und die Inhalte des Leitbilds in Arbeitsgruppen erstellt!
Es waren Steuergelder der Bürger, aus denen die Moderation dieser Arbeitsgruppen und die Reinschrift des Leitbilds finanziert wurden!
Warum sollen die Pittener das Ergebnis ihrer eigenen Arbeit nicht sehen? Etwa, weil die Planung des neuen Gemeindeamts auf dem Marktplatz den von den Bürgern entwickelten und vom Gemeinderat beschlossenen Leitzielen widerspricht? Die Leitziele 2001 enthalten nämlich Bürgerbeteiligung bei der Planung sämtlicher größerer Projekte und Verkehrsberuhigung des Ortszentrums. Das wurde so auch seinerzeit vom Gemeinderat beschlossen. Trotzdem verfolgt die Gemeindeführung bei der Planung des neuen Gemeindeamts gegenteilige Ziele.

Bürger, die an den Dorfgesprächen 2001 teilgenommen haben, haben nun in ihren Mailarchiven aus 2001 nachgesehen und Protokolle der Dorfgespräche sowie die Auswertung der damals durchgeführten Fragebogenaktion gefunden. Auch die Leitziele und die Einleitung des Leitbildes konnten in alter Post noch aufgefunden werden. Damit konnten wir die wesentlichsten Bestandteile des Leitbildes 2001 rekonstruieren und können Ihnen diese Inhalte nun auf unserer Webseite zur Verfügung stellen:
zum Download der wesentlichsten Inhalte des Leitbildes 2001 für Pitten

Das Leitbild wurde nach zwei Informationsveranstaltungen (März und Juni 2001) in 3 Dorfgesprächen und einer Fragebogenaktion (allesamt im November 2001) von Bürgern entwickelt und im Dezember 2001 vom Gemeinderat beschlossen.

25.04.2010


Müllofen in geförderter Thermenregion

Presseaussendung des Bürgerforums Pitten

In das Herz einer geförderten Thermenregion soll ein Müllofen gesetzt werden. Die Zukunftsperspektive von Tourismus und Kultur soll rauchenden Schornsteinen weichen. Für die Lebensqualität und die Wirtschaft im Pittental ist das ein negativer Bescheid. Wie befürchtet hat die Landesregierung die Gemeinderatswahlen abgewartet, damit Lippenbekenntnisse nicht in Aktionen verwandelt werden müssen. Die Behörden haben viele Möglichkeiten ausgeschöpft, um die Gesetze zugunsten einer Wertschöpfung auszulegen, die nicht in der Region bleibt. Hunderte Unterstützungserklärungen und damit verbundene wesentliche Einwendungen sollen aufgrund eines juristischen Tricks als "unzulässig" zurückgewiesen werden und finden keine Berücksichtigung. Das Ergebnis der Volksbefragung (80% DAGEGEN) wird im Gegensatz zu Eberau (90%) ignoriert. Das sind Schläge unter die Gürtellinie der Demokratie.

Bei der ersten Sitzung des neuen Pittener Gemeinderates wurde der Vorschlag des Bürgerforums, einen Ausschuss für Umwelt und Gesundheit zu errichten, auf Betreiben des Bürgermeisters abgelehnt. Wir finden das alarmierend, zumal die Nachbargemeinde Seebenstein mit einem Umweltausschuß reagiert hat.

Die uns vorliegenden Umweltdaten deuten auf eine massive Beeinträchtigung der Pittentaler hin. Das Bürgerforum wird seinem Wählerauftrag nachkommen, dass die Gemeinde durch konstruktive und wertschätzende Zusammenarbeit die Einspruchnahme gegen den Bescheid mit dem erforderlichen Nachdruck auf allen zur Verfügung stehenden Ebenen vornimmt.

18.04.2010


Pitten in erster Instanz zur Müllverbrennungs-Gemeinde verurteilt!

Der Müllbescheid des Landes NÖ ist da.

Am 13.4.2010 wurde nach langen Verzögerungen der bereits für letztes Jahr angekündigte Bescheid des Landes Niederösterreichs erlassen. In der Presse wird darüber heute (16.4.) bereits berichtet. Wie befürchtet, genehmigt der Bescheid den Betrieb der eingereichten Müllverbrennungsanlage. Es wird daher der Gang in die nächste Instanz nötig sein, um Chancen auf eine Verhinderung der Anlage zu wahren.

16.04.2010


Dorferneuerung: Aktualisierung des Leitbildes für Pitten geplant

Pitten nimmt seit dem Jahr 2001 an der Dorferneuerung teil. Ende 2001, noch unter Bürgermeister Schagerer, wurde ein Leitbild für Pitten erstellt. Die geschah gemäß den Richtlinien der Dorferneuerung unter Beteiligung der Bürger. Dieses Leitbild ist nun deutlich in die Jahre gekommen, von der rasanten Entwicklung im Zusammenhang mit der Erlacher Therme, aber auch von der in Pitten geplanten Müllverbrennung, hat damals noch niemand etwas geahnt.

Nach 4 Jahren Pause soll nun am 1.7.2010 die zweite 4-jährige Aktivphase der Dorferneuerung beginnen. Davor muss das Leitbild im Rahmen von Bürgergesprächen auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Das soll im Rahmen von neuen Dorfgesprächen im Mai und im Juni dieses Jahres stattfinden. Zu diesen Dorfgesprächen werden alle Bürger Pittens eingeladen. Es ist dies eine einmalige Chance, unter breiter Bürgerbeteiligung Zielvereinbarungen für Pitten zu erarbeiten, die anschließend auch im Gemeinderat als Arbeitsgrundlage beschlossen werden sollen.

Es ist dies ein erster Schritt in die Richtung eines umfassenden Entwicklungskonzepts für unsere Gemeinde, wie es vom Bürgerforum angestrebt wird. Leider sind die Richtlinien der Dorferneuerung in Richtung eines solchen Konzepts weniger umfassend als bei der Aktion "Gemeinde21". Auch "Gemeinde21" wird vom Land gefördert. "Gemeinde21" würde neben Checks der Nachhaltigkeit der Projekte auch die dezidierte Einbindung der Katastralgemeinden Sautern, Leiding und Inzenhof in die Zukunftsentwicklung vorsehen. Im Falle kleiner Katastralgemeinden würde das aber auch besonderes Engagement seitens ihrer Bürger erfordern, um sämtliche vorgesehenen Arbeitsgruppen entsprechend besetzen zu können.

Das Bürgerforum erachtet es als unbedingt notwendig, dass ein Zukunftskonzept erstellt wird, welches den folgenden Kriterien genügt:

    + Breite Bürgerbeteiligung bei der Erstellung des Konzepts.
    + Hinzuziehung von Stadtentwicklungs-Experten.
    + Einbeziehung der gesamten Gemeinde inklusive Sautern, Leiding und Inzenhof in das Konzept.
    + Beinhaltung eines Maßnahmenkatalogs zur Erreichung der definierten Ziele.
    + Mechanismen zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit der definierten Maßnahmen und Projekte.
    + Priorisierung der Maßnahmen und Projekte.
    + Einbeziehung sämtlicher größerer Projekte der Gemeinde in das Gesamtkonzept.

Wir halten es daher für ganz wesentlich, alle Kriterien, die durch die Richtlinien der Dorferneuerung nicht abgedeckt sind, in den Prozess der Dorferneuerung in Pitten zusätzlich einzubringen!

Bitte beteiligen Sie sich aktiv an den im Mai und Juni geplanten Dorfgesprächen! Beiträge jedes Einzelnen sind äußerst wertvoll!

07.04.2010


Peter Buchner (Grüne) nimmt GR-Mandat nicht an

Mag. Peter Buchner wird sein Gemeinderatsmandat nicht annehmen. Vor 25 Jahren war Peter Buchner Spitzenkandidat der parteiunabhängigen Liste PLUS für den Pittener Gemeinderat. Die sehr erfolgreiche Liste PLUS hat sich damals unter seiner Führung vor allem im Zusammenhang mit den ersten Versuchen einer Müllverbrennung bei Hamburger sehr verdient gemacht.

Der bei den Grünen an zweiter Stelle gereihte Peter Buchner war während seiner 15-jährigen Gemeinderatstätigkeit für PLUS in Pitten 10 Jahre Umweltgemeinderat und wegen seiner Sachlichkeit und Unbestechlichkeit allseits sehr beliebt. Wir haben uns auf eine Zusammenarbeit mit dem auch von uns sehr geschätzten Peter Buchner im Gemeinderat gefreut.

Die Grünen Wähler werden nun ohne ihn auskommen müssen. An Peter Buchners Stelle wird Mag. Eva Christina Moidl, die Tochter von UGR Moidl in den Gemeinderat einziehen.

23.03.2010


Manifest zum 14.3.2010

  1. Die dritte Kraft in Pitten, das Bürgerforum, freut sich. Aber es ist nicht nur eine Freude für uns, sondern ein Signal für alle.
    Es ist ein Zeichen, dass nicht nur Parteien, sondern auch private Menschen, die nicht den Kopf in den Sand stecken, etwas erreichen können.
  2. Jetzt gibt es die Möglichkeit, zusammen die Zerstörung von Pitten zu verhindern.
  3. Das Bürgerforum bedankt sich bei allen, die es unterstützt haben. Pitten hat einen wichtigen Schritt in eine lebensbejahende Zukunft gemacht, die auch Transparenz in den Entscheidungen des Gemeinderates garantiert.

14.03.2010


Das Wahlergebnis der Gemeinderatswahl vom 14.3.2010

SPÖ 55,6% (-1,5%)    12 Mandate (-1)
ÖVP 20,2% (-14,8%)    4 Mandate (-3)
BÜRGERFORUM     14,0% (+14,0%)    3 Mandate (+3)
Grüne 10,1% (+2,2%)    2 Mandate (+1)

DANKE allen unseren Wählern für diesen großartigen Vertrauensbeweis! Wir freuen uns auf 5 Jahre gemeinsamer Bürgerpolitik mit Ihnen für uns alle!

14.03.2010


Bürger im Gespräch am 13.3.2010 Vormittag am Marktplatz

Die beiden Spitzenkandidaten des Bürgerforums hielten ihre abschließenden Wahlreden im Rahmen unseres "Bürger im Gespräch" am Samstag, den 13.3.2010 am Marktplatz.

Lesen Sie die den Wahlkampf des Bürgerforums abschließenden Worte von Mag. Susanne Schmidt:

Vor 5 Jahren habe ich mich entschlossen über die SPÖ für den Gemeinderat zu kandidieren. Ich habe das getan weil ich eine Möglichkeit gesehen habe, mich für meinen Heimatort zu engagieren.
Hier haben mein Mann und ich unser zu Hause aufgebaut.
Hier wollen wir in einer sicheren und gesunden Umgebung unseren Sohn aufwachsen sehen.
Ich will die Früchte aus meinem Garten vom Baum holen und genießen können.
Leider habe ich feststellen müssen, daß ich im Gemeinderat nichts bewirken konnte. Es war uns verboten eine eigene Meinung zu haben.
Der Grund warum ich heute wieder kandidiere, ist immer noch der gleiche.
Ich will immer noch in einer sicheren und gesunden Umgebung leben.
Ich will immer noch mein Obst ernten können.
Aber diesmal lasse ich mir nicht mehr verbieten, eine eigene Meinung zu haben.
Man macht uns in Pitten Angst damit, daß eine Papierfabrik, in der rund 30 Pittener arbeiten, ebenfalls abwandern.
Diese Drohungen kennen wir schon seit bald 30 Jahren.
In diesen 30 Jahren ist die Fabrik zu einem so großen Konzern gewachsen, daß ich die Angst nicht mehr teilen kann.
Währenddessen aber hat Pitten abgewirtschaftet.
Schauen Sie sich um.
Wir haben leere Geschäfte.
Betriebe wandern ab.
Unsere Jugendlichen wissen nicht, wohin sie in ihrer Freizeit gehen sollen.
Geworben wird immer mit dem gleichen Worthülsen, die viele dazu bringen, erst gar nicht wählen zu gehen.
Dabei können wir so viel aus diesem Ort machen, es ist alles da.
Was wir stattdessen vorhaben ist, dieses Zentrum, diesen offenen Platz, mit einem Flachbau zu verbauen, in der Hoffnung dass dann alles besser wird. Meine Meinung ist: damit wird gar nichts besser. Damit werfen wir unser Geld zum Fenster hinaus, mit dem wir viele notwendigere Dinge erledigen sollten.
Wir brauchen wieder mehr Bürgerbeteiligung.
Wir müssen da anpacken, wo uns allen wirklich der Schuh drückt.
Wir können mittelständische Betriebe herholen.
Wir können uns darum kümmern, daß weider mehr Geschäfte herziehen.
Wir können überlegen, wie wir die vielen Leerflächen in unserem Ortszentrum nutzen statt mit einem Großbau eine weitere Leefläche dazuzustellen.
Wir wollen aus Pitten wieder das machen, wofür es einmal berühmt war: als das Tor zur buckligen Welt, als ein attraktiver Ort für Erholungssuchende, als ein sicherer und gesunder Lebensraum. Ein Raum, der Anziehung ausübt auf die umgebenden Großstädte. Ein Raum, der Treffpunkt ist von Kultur und Wirtschaft.
Pitten muß wieder eine Marktgemeinde werden, keine Müllgemeinde.
Wir wollen nicht nur alle rechtlichen Schritte im Kampf gegen die Müllverbrennung gehen, wie die Gemeinde angekündigt hat. Das ist uns zuwenig. Wir verlangen, daß die Gemeinde auch alle möglichen politischen Schritte setzt, um diese unser Ziele zu ermöglichen.
Wir haben nicht vor, uns in Gemeinderatsabstimmugnen zu Statisten zu machen. Wir haben vor ihre und unsere Ziele einzubringen. Wir wollen nicht abwarten, bis sie umgesetzt werden. Wir wollen auch nicht einfach nur zusehen, wie sie verwirklicht werden. Wir wollen anpacken und Bewegung reinbringen.
Wir werden uns sicher nicht zu Erfüllungsgehilfen einer großen Firma machen, deren Gewinne schon lange nicht mehr in der Region bleiben. Wir wollen daß die Wertschöpfung, die bei uns entsteht und auch hier bei uns bleibt.
Vor einem Jahr habe ich noch Zweifel gehabt, ob das möglich ist.
Ich habe Zweifel gehabt, ob es als Gemeinderat meiner damaligen Fraktion überhaupt möglich ist, meine Vision zu verwirklichen. Ich war nicht sicher, ob hier jemand eine Chance hat, etwas zu verändern. Wir stehen hier vor ihnen, weil ich jetzt sicher bin: es ist möglich.
Ich trete an, um Bewegung nach Pitten zu bringen, um etwas zu verändern.
Ich trete an für die Zukunft meiner Familie und für die Zukunft ihrer Familien.
Meine Ziele sind ganz einfach:
Ich will einfach nur, dass Pitten für meine Familie ein schönes zu Hause bleibt.
Pitten soll für uns alle ein schönes zu Hause bleiben.
Ich trete dafür an, mehr Offenheit und Ehrlichkeit in den Gemeinderat zu bringen.
Jeder einzelne Gemeinderat KANN und SOLL sich persönlich für die Anliegen der Pittener verantwortlich fühlen.
Jeder Pittener MUSS zu einem Gemeinderat gehen können, wenn er ein Anliegen hat.
Ich glaube nur dann, wenn wir wieder an positive Veränderungen glauben, wenn wir daran glauben, daß man was machen kann, dann können wir etwas für uns alle erreichen!
Ich will stolz sein können auf diesen Ort, auf uns alle.
Was sie hier hören ist eine lange Wunschliste. Aber es ist nicht meine Wunschliste, es ist ihre. Wir haben ihnen zugehört und ich weiß, das alles erreichbar ist. Wenn wir uns auf die Füße stellen dann können wir all das erreichehn.
Wir wollen ihnen nichts versprechen, weil wir ohne sie nichts tun können. Aber sie haben die Chance, etwas zu verändern. Ich fordere Sie auf, morgen zur Wahl gehen.
Ich fordere sie auf diese Chance zu nützen, für uns und für sie.

13.03.2010

 

Ver- und Entflechtungen der NUA

Aufgrund von Namensgleichheiten, vertraglichen Verflechtungen, "Leihgaben" von Geschäftsführern, identischen Adressen und Telefonnummern kommt es zwischen verschiedenen ehemaligen Töchtern der NUA (Niederösterreichische Umweltanstalt GmbH) immer wieder zu Vereinfachungen und Verwechslungen. Wir entschuldigen uns bei der NUA Umweltanalytik GesmbH, daß wir versehentlich den Anschein erweckt haben, sie stünde mit einer anderen Tochter der NUA in Verbindung, wenngleich es so aussieht, als würde der Prokurist eines Müllhändlers mit der von der Gemeinde Pitten zur Dioxinanalyse beauftragten NUA Umweltanalytik GesmbH Firmensitz und Telefon teilen.

10.03.2010


Bürger im Gespräch am 6.3.2010 Vormittag zwischen Billa und Trafik

Bei einer Jause von heißem Leberkäse bis Kuchen, von Kaffee bis Schnaps kamen bei fast noch klirrender Winterkälte viele anregende Gespräche über unsere Gemeinde zustande. Interessierte hatten auch die Möglichkeit, ihre dringendsten Anliegen zu hinterlassen. Im Folgenden sind die meist genannten Themen dargestellt (Prozentwerte beziehen sich auf den Anteil der Personen, die das Thema als Anliegen genannt haben):

Die Themen waren nicht zum Ankreuzen vorgegeben, sondern jede/jeder konnte aus eigenem aufschreiben, was ihr/ihm wichtig war. Enthalten waren viele teils sehr konkrete Anregungen: z.B. Einrichtung einer Scaterbahn, Einrichtung eines "Spielplatzes" für Jugendliche, Kursangebote für Sprachen, Handwerk und Hobby, Kontrolle der Luftqualität, öffentliches WC, Maßnahmen gegen Verschmutzung im öffentlichen Raum und viele andere.
Wir werden auch weiterhin Anregungen der Bürger sammeln und in unser Programm einfließen lassen und freuen uns über eine breite Zusammenarbeit. Die von einer Stimme gewünschte Abschaffung der Schule werden wir nicht weiterverfolgen, fast alle anderen Ideen sind jedoch jedenfalls verfolgenswert.

08.03.2010





Informationsdefizit von Zweitwohnsitzern?

In Pitten ist der Informationsvorsprung der Bürger offenbar nicht mehr wett zu machen: die "Amtliche Aussendung" verlässt den sachlichen Ton, um noch zu retten, was zu retten ist. Aber bei denen, die meistens fern von Pitten weilen, kann man es noch versuchen:

In einer Wahlwerbebroschüre an die Zweitwohnsitzer Pittens schildert der Bürgermeister seine Vorgangsweise bei der Marktplatzgestaltung: "Planung mit den Spezialisten der Dorferneuerung, Ihre Wünsche und Anregungen einbezogen - so wird ein entscheidender Impuls für unseren Ortskern geschaffen." Meint der Bürgermeister, dass die Zweitwohnsitzer so uninformiert sind, dass sie ihm das abnehmen - das genaue Gegenteil der Wirklichkeit?

Für den Architekturwettbewerb, der für das neue Gemeindeamt am Marktplatz ausgeschrieben wurde, kennt die Bevölkerung nicht einmal die Anforderungen. Wie hätten die Bürger da ihre Wünsche und Anregungen äußern können?

Die Bevölkerung kennt auch die Ergebnisse des Wettbewerbs nicht, ausschließlich das Siegerprojekt wurde ausgestellt. Ja selbst der Großteil der Gemeinderäte kennt die alternativen Projekte des Wettbewerbs nicht! Wie hätten die Bürger da ihre Wünsche und Anregungen äußern können?

Die Anforderungen wurden unter Ausschluss der Öffentlichkeit erstellt, das Siegerprojekt wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgewählt. Wie werden die Bürger da ihre Wünsche und Anregungen noch äußern können?

06.03.2010





Erster Runder Tisch des Bürgerforums

Am Freitag, dem 26.2. fand im Gasthof Manhalter eine gut besuchte Gesprächsrunde "Bürger mit Bürgern" am "Runden Tisch" statt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Kandidaten des Bürgerforums erläuterte Mag. Susanne Schmidt kurz die Ziele und Beweggründe des Bürgerforums, sich am 14.3. der Gemeinderatswahl zu stellen. Dabei strich sie die Notwendigkeit einer mit breiter Bürgerbeteiligung zu erstellenden Strategie für die Entwicklung Pittens hervor.

Auch wenn der eckige Tisch nicht so rund war, wie angekündigt, entspann sich daraufhin eine sehr anregende Diskussionsrunde im großen Kreis. Die Sorgen der Diskussionsteilnehmer konzentrierten sich vor allem um die Themen, wie die von Bürgermeister Moraw geplante Müllverbrennung verhindert werden kann und wie wir in Pitten politisch eine optimale Lösung für den Marktplatz erlangen können, bei der dieser Platz nicht zugebaut wird. Im Zusammenhang mit den Planungen zum Neubau des Gemeindeamts wurde erörtert, wo es dringenderen Investitionsbedarf von Geldmitteln gibt. In diesem Zusammenhang war besonders die mangelhafte Situation der Schulen, des Horts und des Kindergartens ein großes Anliegen.

Gemeinsam wurde schließlich herausgearbeitet, dass wir jetzt bei dieser Wahl oder nie mehr die Möglichkeit haben, das Ruder herumzureißen, es ist noch nicht zu spät: die Bürger können sich am 14.3. entweder für mehr Mitbestimmung und eine Zukunft für Pitten oder für eine Müllverbrennung und einen Gemeindebunker "auf der Verkehrsinsel" entscheiden. Mehr Mitbestimmung erfordert eine Veränderung der Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat nach dem 14.3.. Eine Müllverbrennung und den Gemeindebunker bekommen wir, wenn wir am 14.3. alles beim Alten belassen.

Das Bürgerforum zeigte sich auch erfreut über die zahlreich erschienenen ÖVP-Mandatare und -Kandidaten. Das Bürgerforum versäumte diese Gelegenheit nicht, die ÖVP zum Stellung Nehmen herauszufordern und hervorzuheben, wie notwendig die gemeinsame Arbeit von Bürgern und Gemeindevertretung für ein Pittental mit Zukunft, also frei von Müllverbrennungen, ist. Die Kandidaten des Bürgerforums sind von diesem Ziel und seiner Erreichbarkeit überzeugt! Die Bürger, die Wähler sind am Wort: der 14.3. wird die Zukunft weisen!

27.02.2010