![]() |
||
|
Wir haben dringende Probleme, die einer Lösung bedürfen (z.B. Müllverbrennung, Verkerhrsproblem in Sautern, leere Geschäftslokale). Ortsentwicklung geht alle an. Daher ist es sehr wichtig, dass Entscheidungen nicht hinter den Kulissen fallen, sondern nachvollziehbar sind. Entwicklungsziele für Pitten können nur vernünftig verfolgt werden, wenn es ganzheitliche Konzepte dafür gibt. Punktuelle Maßnahmen, die in keinem größeren Zusammenhang eines Konzepts stehen sind kontraproduktiv. Ebenso kontraproduktiv ist es, eine Müllverbrennung in einer Region mit touristischer Perspektive zu planen.
| Zur Müllverbrennung Hamburger:
|
|
|---|---|
| Lesen Sie bitte zu diesem Thema die ausführlichen Informationen der Bürgerinitiative gegen die Müllverbrennung auf www.hamburger.eu.com | |
| Was der Bürgermeister will: | Wofür wir stehen: |
Der Bürgermeister will Planungsarbeiten für Müllverbrennungsanlagen verkaufen. |
Wir werden alle zur Verfügung stehenden Kräfte nach besten Möglichkeiten bündeln, um das Pittental von Müllverbrennungsanlagen freizuhalten. Für Müllverbrennungen halten wir das enge Pittental, wo Schadstoffe nur schlecht abziehen können, als ungeeignet. |
| Zum neuen Gemeindeamt:
|
|
|---|---|
| Was der Bürgermeister will: | Wofür wir stehen: |
Der Bürgermeister will ein neues Gemeindeamt bauen. |
Wir wollen auch alternative Möglichkeiten untersuchen und diese in der Öffentlichkeit zur Diskussion stellen: z.B. Revitalisierung des alten Gemeindeamts, Nutzung des alten Gemeindeamts und Errichtung eines barrierefreien Zubaus mit Aufzug. |
Der Bürgermeister will das Gemeindeamtprojekt möglichst rasch durchziehen, ohne die Bevölkerung in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen. |
Wir wollen die Bevölkerung mit einbeziehen, nicht nur aus demokratie-politischen Gründen, sondern auch, weil wir meinen, dass dadurch ein besseres Ergebnis herauskommt. Wir benötigen Experten für die Planung aber wir Bürger sind die Experten für unsere Bedürfnisse und die Anforderungen. |
Der Bürgermeister will den Marktplatz durch das Gemeindeamt beleben und will es zu diesem Zweck zentral auf dem Platz errichten, was auf Kosten der Größe des verkehrsberuhigten Raumes geht. |
Wir wollen den Marktplatz durch eine möglichst große verkehrsberuhigte Zone in Verbindung mit weiteren Anreizen beleben: Einbindung der beiden vorhandenen gastronomischen Betriebe Manhalter und Koll, Leben anziehende Einrichtungen wie Skaterbahn, Freiluftkegelbahn, Kinderspielflächen in Verbindung mit den bereits großen schattenspendenden Platanen. Wir glauben nicht, dass der Platz allein durch eine Amtsstube mit ihren begrenzten Amtsstunden, einer Wasserfläche und einigen Bankerln belebt werden kann. |
Der Bürgermeister will einen modernen Zweckbau ohne individuelle auf das Ortsbild Rücksicht nehmende Note errichten. |
Wenn entsprechende Untersuchungen mit breiter Diskussion zeigen, dass ein neues Gemeindeamt eine gute Lösung ist, dann wollen wir ein Gebäude, mit dem sich die Pittener identifizieren können, ein modernes Gebäude, welches mit dem bestehenden Ortsbild kommuniziert und eine freundliche, individuelle Note hat. |
Der Bürgermeister will an der Situation nichts ändern, dass die Bäckerei Koll und der Gasthof Manhalter vom Marktplatz durch die Landesstraße abgeschnitten sind. |
Wir wollen die Landesstraße zur Südseite des Platzes hin verlegen, um den Gastronomiebetrieben mehr Entfaltungsmöglichkeiten zu geben und damit den Platz zu beleben. Auch bei Wahrung der derzeit für die Landesstraße geplanten Kurvenradien und Fahrbahnbreiten ergibt sich dadurch eine wesentlich größere verkehrsberuhigte Fläche als in der Planung des Bürgermeisters. |
Der Bürgermeister will ein Gemeindeamt gleich einer Verkehrsinsel errichten, der Bus aus Neunkirchen soll in einer Schleife um das Gemeindeamt herum umkehren. Er will den Marktplatz an die Bedürfnisse des zwar riesigen aber stets fast leeren Busses anpassen. |
Wir wollen Verkehrsflächen und verbaute Flächen auf dem Platz möglichst klein halten, zu Gunsten der Belebung des Platzes, um Veranstaltungen wie Krampuslauf, Markttage etc. weiterhin zu ermöglichen und auszubauen. Pitten ist immerhin eine Marktgemeinde. Den Busverkehr wollen wir an die Bedürfnisse der Pittener anpassen (verlängerte und flexiblere Fahrplan- und Liniengestaltung mit kleineren Fahrzeugen als Anrufsammeltaxi am besten gleich in Verbindung mit dem Schülerverkehr, damit könnten auch Leiding, Inzenhof und Sautern bedient werden) . |
| Zum Wüster Gelände:
|
|
|---|---|
| Was der Bürgermeister will: | Wofür wir stehen: |
Der Bürgermeister bekundet bei der Gemeinderatssitzung Dezember 2009 die Absicht, das Grünland des Gartens des Herrenhauses (siehe Bild oben) am Wüster-Gelände in Bauland umzuwidmen, um den Wünschen des Besitzers gerecht zu werden. Der Besitzer des Geländes möchte den Garten des alten Herrenhauses zur Errichtung von Einfamilienhäusern parzellieren. In diesem Zusammenhang sollen die Wüster Kunsthallen geschliffen werden und die als Betriebsgebiet gewidmeten Teile des Grunds sollen an Betriebe verkauft oder verpachtet werden. Die Erhaltungswürdigkeit des Herrenhauses (siehe Bild oben) wird vom Bürgermeister in Frage gestellt. Dem Bürgermeister ist ohne Gesamtkonzept jedes Projekt willkommen, bei dem weiteres Bauland erschlossen wird, ungeachtet der Wohn- und Lebensqualität in Pitten will er möglichst viele Wohneinheiten auf möglichst engem Raum errichten. |
Wir wollen Pläne für das Wüster-Gelände in ein Gesamtkonzept für die Entwicklung Pittens eingebunden wissen. Das Wüster-Gelände hat großes Potential, darin eine positive Rolle zu spielen. Wir bekennen uns dazu, günstigen zusätzlichen Wohnraum in Pitten zu schaffen. Aber wir legen Wert darauf, dass das innerhalb eines umfassenden Konzepts für die Gesamtentwicklung Pittens geschieht. Wir streben sozialen kostengünstigen Wohnbau mit Wohnqualität an verbunden mit einem Mix aus Wohneinheiten, die in ihrer Mischung von ihrer Funktion her ein Gewinn für den Ort sind. |
Nur wenige Tage nachdem der Bürgermeister im Gemeinderat im Zusammenhang mit seinen Umwidmungsplänen kühl die Notwendigkeit der Ausquartierung der Künstlerateliers aus den Wüster Kunsthallen in Verbindung mit deren Schleifung bekundet hat, schreibt er auf der Gemeinde-Webseite von einer Vision "Kunsthallen Pitten". |
Gemeinde-Aktivitäten in diesem Zusammenhang müssen einer klaren Linie im Hinblick auf die Ziele Pittens folgen, wie z.B. gesunder, angenehmer Lebensraum und gute Infrastruktur für die Bevölkerung, gute wirtschaftliche Basis für die Bevölkerung (Betriebe, Kultur-Tourismus). |
Der Bürgermeister will so weitertun wie bisher. |
Wir wollen einen Aufschwung für Pitten mit einem umfassenden Konzept. |